Pressestimmen

Süddeutsche Zeitung, 18.07.2017:

„Freiraum für Übermut. Kit Armstrong und Andrej Bielow nutzen die Intimität der Feldafinger Peter und Paul Kirche, um Ungewöhnliches auszuprobieren und das Publikum im Sturm zu erobern.“

Süddeutsche Zeitung, 26.07.2018:

„Das renommierte Trio Andrej Bielow, Adrian Brendel und Kit Armstrong begeistert bei den Feldafinger Musiktagen mit vernachlässigten Raritäten der Klassik und hingebungsvollem Spiel.“

Süddeutsche Zeitung, 6. / 7. Juli 2019:

„Fulminanter Auftakt. Kit Armstrong und das Schumann Quartett ernten in Feldafing frenetische Ovationen. Es ist ein Glücksfall, dass der großartige Kit Armstrong seit Gründung der Feldafinger Musiktage das Publikum mit seinem Klavierspiel verzaubert.“

BBC 3, 13. Oktober 2019:

In der Radiosendung „Radio 3 in concert“ des Senders BBC 3 wird am 13.10.2019 über das „Feldafing Festival in Bavaria“ als eines der besten Kammermusikfestivals in Europa berichtet. Zu hören ist die Aufnahme des Dvořák Klavierquintetts op. 81 mit Kit Armstrong und dem Schumann-Quartett.

Merkur, 31. Mai 2021:

Felafinger Musiktage erfinden sich neu

Feldafing – Die Feldafinger Musiktage sind ein Geheimtipp unter den Klassikliebhabern: große Künstler, überschaubares Publikum, schöne Location in der alten Kirche St. Peter und Paul in Feldafing. Zum achten Mal finden die Konzerttage nun statt – diesmal mit einigen Neuerungen. Veranstalter ist nun der Verein Freundeskreis der Musiktage Feldafing und nicht mehr die Nachbarschaftshilfe, und es gibt eine künstlerische Leitung. Die haben Geigerin Franziska Hölscher und Pianist Kit Armstrong übernommen und einige Neuerungen ins Programm gebracht.

Vorsitzender des neuen Vereins ist Prof. Axel Spring, der von Beginn an die Feldafinger Musiktage begleitet hat. Nachdem die Nachbarschaftshilfe auch aus steuerlichen Gründen die Musiktage nicht mehr unter ihrem Dach behalten konnte (wir berichteten), entschied er sich 2020, einen neuen Verein zu gründen. „Wir haben knapp 30 Mitglieder und 30 Interessenten“, berichtet er. Aktuell sind er und seine Vorstandskollegen Dr. Katrin Meyer-Krahmer, Dr. Klaus Weber und Susanne Schmidhuber damit beschäftigt, die Formalien nach der Vereinsgründung zu bewältigen. Etwa die Anerkennung der Gemeinnützigkeit, damit Spenden absetzbar sind.

Als langjähriger Organisator weiß Spring, dass der Finanzrahmen für ein Festival eigentlich bereits im Vorjahr erwirtschaftet sein muss. Nachdem es das erste Festivaljahr unter der Ägide des neuen Vereins ist, sind auch die Mitglieder gefordert. „Wir verlangen 50 Euro Jahresbeitrag und hoffen auch auf Spenden“, sagt Spring. „Die einzigen Kosten, die wir haben, sind die Gagen der Künstler und die Flügelmiete. Alles andere läuft ehrenamtlich.“ Bestenfalls können 150 Karten für die Konzerte in der Feldafinger Kirche verkauft werden, coronabedingt könnten es aber auch nur 50 werden. „Natürlich bin ich von Zuversicht getragen“, sagt Spring dazu und lacht. „Das war meine Parole mein Leben lang.“

Das Programm umfasst drei Konzerttage von Freitag, 6. August, bis Sonntag, 8. August. Neu ist, dass sich an die klassische Darbietung am Freitag eine „Late Night“ mit zum Teil spontan improvisiertem Jazz, Film- und Klezmer-Musik anschließt, eine Werkstatt mit Studierenden am Samstag und eine Gesprächsrunde am Sonntag. Künstlerischer Leiter Kit Armstrong ist ein international anerkannter Pianist und den Musiktagen von Anfang an verbunden. Er hat Spring in der Vergangenheit bereits beraten. Franziska Hölscher sei als hervorragende Geigerin immer wieder dabei gewesen und bestens vernetzt. „Die beiden machen das gut“, findet Spring. Sie transportieren den Geist der Musiktage: „Bei uns kommen Menschen zusammen, die sich kennen, und damit wird ein Konzert persönlicher – das auf sehr hohem Niveau“, sagt Spring. Weitere Informationen unter www.musiktage-feldafing.com.